Unterrichtsentwurf zum Kapitel 3.3 Wissen durch Krieg - Die Karten der Griechen

Griechen

Der aktuelle Unterrichtsentwurf widmet sich dem Kapitel 3.3 Wissen durch Krieg - Die Karten der Griechen des mBooks für das Gemeinsame Lernen. Dieses Kapitel befasst sich damit, “was Menschen im Altertum voneinander wussten”. Unterkapitel 3.3 behandelt in diesem Rahmen das kartografische Wissen der Griechen, das im Zusammenhang mit ihren Kriegen und ihrer Kriegsführung stand. Der Mensch lebt und agiert im Raum. Landkarten gehören daher zu den wesentlichen Quellen der Geschichte. Das Kapitel 3.3 bietet Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich näher mit diesen wichtigen Medien und den Umständen ihrer Entstehung zu befassen.   

Zu den Inhalten der geplanten Doppelstunde gibt der Unterrichtskasten Kartenarbeit in der Progression wertvolle Informationen. 

Nötige Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler

Für den vorliegenden Unterrichtsentwurf sind keine speziellen Vorkenntnisse auf Seiten der Schülerinnen und Schüler erforderlich. 

Kommentar zum Unterrichtsentwurf

Der Unterrichtsentwurf umfasst eine Doppelstunde. In der ersten Stunde können die Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass Karteninhalte zum einen unterschiedliche Informationen über die Welt enthalten und diese zum anderen in eine bestimmte Darstellungsform bringen, die z. B. auch weltanschauliche Annahmen über Aufbau, Ursprung und Entwicklung der Welt enthalten. Formale Prinzipien der karthografischen Darstellungen sind also Ausdruck eines konstruktivistisch-narrativistischen Ordnungsbemühens. Beim Umgang mit historischen oder Karten über Geschichte ist es also  wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich u.a. mit der Frage befassen: Welche Kriterien kannten die Kartenmacher für ihre Darstellung und welche haben sie ausgewählt? Die frühen Karten der Griechen bildeten vor allem diejenigen Gebiete ab, die für die Griechen handelspolitisch relevant und daher bekannt waren.    

Die zweite Stunde widmet sich dem geografischen Wissenszuwachs der Griechen durch ihre Kriegführung gegen die Perser. Am Ende dieser Stunde steht die dem Kapitel 3.3 übergeordnete Frage, ob Kriege positive Nebeneffekte haben können.